Eine spezifische Lösung für Sportstätten
Die SolarNext AG hat kürzlich eine neue Generation hochflexibler Dünnschicht-Solarzellen auf den Markt gebracht. Diese PV Flexibles sind dafür entwickelt worden, in gespannte oder pneumatisch gestützte Membranmaterialien integriert zu werden und setzen zudem ökonomische Maßstäbe.

Fotomontage: So sähe das Stuttgarter Stadion mit PV Flexibles aus.
Alle Bilder: SolarNext AG
„Bei den PV Flexibles handelt es sich um eine relativ neue Technologie“, erklärt Dr. Jan Cremers von SolarNext, einer Tochterfirma der Hightex Group. „Die Entwicklung der flexiblen Photovoltaik hat erst im vorletzten Jahr begonnen. Wir wollten eine spezifische Lösung, wie sie es im Bereich der Sportstätten in dieser Form bisher nicht gegeben hat.“ Aufgrund des noch sehr jungen Alters ist diese Innovation bisher noch auf keinem Stadiondach zu finden. Cremers zufolge steht das Unternehmen aber in aussichtsreichen Gesprächen mit Bauherren konkreter Stadionprojekte.

Mit der Entwicklung der flexiblen Photovoltaik wurde erst im vorletzten Jahr begonnen.
Bei der Herstellung wird auf eine durchsichtige Substratfolie in einem speziellen Plasma-Verfahren eine dünne Siliziumschicht aufgetragen. „In einem großflächigen Laminiervorgang“, so Cremers, „wird diese beschichtete Folie zwischen zwei Fluorpolymer-Lagen eingebettet.“ Wieweit sich das Stadionlicht dadurch verändert, hat vor allem mit der Auswahl des Trägersystems zu tun, weiß Cremers: „Durch die PV Flexibles wird die Lichtsituation im Stadion nur unwesentlich verändert.“

Eine spezifische Lösung, wie es sie im Bereich der Sportstätten bisher nicht gegeben hat.
„Wir geben die Garantie, dass die Solarzellen selbst nach 20 Jahren noch 80 Prozent ihrer Leistungsfähigkeit besitzen.“ Cremers zufolge ist die Entscheidung für PV Flexibles aber nicht allein aus Gründen der wirtschaftlichen Rentabilität interessant: „Im Gegensatz zu herkömmlichen Glasmodulen verwenden wir keine knappen oder giftigen Rohstoffe.“ (Stadionwelt, 2.5.2008)